Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)

Erektionsstörung: Ursachen, Behandlung, Kosten, Erfahrungen - von Betroffenen

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Häufig gestellte Frage (FAQ):
Wie kann eine Selbsthilfegruppe einem Mann mit ED helfen?

Eine Selbsthilfegruppe (Shg) lebt vom Informations- und Erfahrungsaustausch. Der wichtigste Schritt ist, erst einmal das Problem anzusprechen. Das fällt vielen Männern gerade bei sexuellen Störungen unendlich schwer. Offensichtlich ist in unseren Männergehirnen die Vorstellung fest eingebrannt, dass Männlichkeit und sexuelle Potenz untrennbar zusammengehören. Männer mit Erektionsstörungen erleben sich als "Versager" und "Schlappschwanz". Das erzeugt Scham, Verzweiflung und Sprachlosigkeit. Wenn ein Mann den Mut aufbringt, zu einem Gruppentreffen zu gehen, dann wird er schnell erleben, dass dort gestandene Männer und eben keine Schlappschwänze zusammenkommen. Und er wird die Erfahrung machen, dass Reden über das Problem befreiend wirkt und neue Perspektiven eröffnet.

Natürlich gibt es viele konkrete Themen, die in einer Shg angesprochen werden. Ein paar Beispiele:

Diese Liste ließe sich noch beliebig fortsetzen. In der Regel können aufkommende Fragen durch die Gruppenmitglieder beantwortet werden. Ab und zu ergibt sich aber auch ein Thema, zu dem wir einen Experten einladen.

Aber wichtiger als alle sachlichen Informationen ist die Erfahrung, dass die Gruppe Mut macht, das Problem aktiv zu bekämpfen. Aus den Erfahrungen der anderen Teilnehmer kann jeder Anregungen für seine eigene Situation bekommen. Das Ziel unserer Gruppentreffen ist letztendlich, dass jeder Teilnehmer erlebt, dass Erektionsstörungen niemals das Ende einer befriedigenden Sexualität sein müssen.