Selbsthilfegruppe Erektile Dysfunktion (Impotenz)

Erektionsstörung: Ursachen, Behandlung, Kosten, Erfahrungen - von Betroffenen

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Behandlung (Therapie) der ED
(erektile Dysfunktion, Erektionsstörung, Potenzstörung, Impotenz)

Die folgenden Abschnitte geben einen ersten Überblick über die unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten und verweisen auf weiterführende Informationen.

Zuvor einige Tipps:

Orale (durch den Mund einzunehmende) Medikamente

Alle im Folgenden aufgeführten Medikamente sind verschreibungspflichtig.

Bitte beachten Sie: Diese Medikamente wirken nicht automatisch. Eine Erektion erfolgt nur bei sexueller Stimulierung.

Die Apomorphin-Präparate Ixense® und Uprima® wurden Ende 2004 bzw. Anfang 2005 wegen zu geringer Verkaufszahlen vom Markt genommen. Damit sind jetzt keine ED-Medikamente mit dem Wirkstoff Apomorphin mehr erhältlich. Apomorphin hat die anfänglichen hohen Erwartungen nicht erfüllt.

Lokal anzuwendende Medikamente

Alle im Folgenden aufgeführten Medikamente sind verschreibungspflichtig.

Mechanische Hilfsmittel

Penisringe gibt es mit unterschiedlichem Durchmesser. Es muss ein der persönlichen Anatomie entsprechendes Exemplar ausgewählt werden. Penisringe dürfen nicht länger als 30 Minuten getragen werden. Also bitte nicht mit dem Penisring einschlafen! grins

Hormontherapie

Bei Testosteronmangel kann Testosteron eingenommen (Andriol®), gespritzt, als Pflaster (Androderm®) auf die Haut geklebt oder als Gel (Androtop®, Testogel®) in die Haut eingerieben werden.

Chirurgische Eingriffe

Behandlung psychischer Ursachen

Psychische Faktoren spielen eine große Rolle bei Erektionsproblemen, denn auch eine ursprünglich rein organisch verursachte erektile Dysfunktion führt fast immer zu psychische Problemen wie beispielsweise eine Beeinträchtigung des Selbstwertgefühls, Versagensangst und Depressionen, die ihrerseits die Erektionsstörung verstärken und aufrecht erhalten können. Um wieder eine befriedigende Sexualität erleben zu können, dürfen diese Probleme nicht ignoriert werden. Allerdings bedarf nicht jedes psychische Problem gleich einer intensiven Psychotherapie. Auf unserer Seite Behandlung der psychischen Ursachen von Erektionsstörungen: Selbsthilfe, Sexualberatung, Sexualtherapie stellen wir Ihnen eine abgestufte Vorgehensweise vor.

Unkonventionelle Therapiemöglichkeiten

Es gibt eine ganze Reihe von weiteren Behandlungsmöglichkeiten. Beispiele sind:

Da Erektionsstörungen ein erstes, auffälliges Zeichen einer gefährlichen Krankheit sein können, können diese Behandlungsmöglichkeiten keinesfalls einen Arztbesuch ersetzen. Für die beiden letzten Punkte gibt es keine anerkannten Studien, die die Wirksamkeit bestätigen. Sicher kann einiges davon dem einen oder anderen helfen. Aber die Suche nach einem wirksamen Mittel oder einer wirksamen Therapie kann sehr teuer werden. Deshalb sollte man zu pflanzlichen Mitteln und den im letzten Punkt aufgeführten Behandlungen nur bei unbefriedigendem Ergebnis mit den etablierten Behandlungsmethoden greifen.

Zukünftige Entwicklungen

Auf dem Gebiet der Therapie der ED wird intensiv geforscht. Weitere Medikamente sind in den kommenden Jahren zu erwarten. Informationen zu neuen Wegen bei der Therapie der ED finden Sie in folgenden Artikeln:

Diese Seite wurde von Nicht-Medizinern erstellt. Die Autoren haben dazu sorgfältige Recherchen durchgeführt. Die Informationen auf dieser Seite sollen Ihnen bei der Vorbereitung eines Arztbesuchs helfen und das Gespräch mit dem Arzt erleichtern. Sie können keinesfalls das Gespräch mit dem Arzt ersetzen!