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Tipps für den Arztbesuch
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Umgang mit dem Problem:
Bereiten Sie sich gründlich auf den Arztbesuch vor:
- Informieren Sie sich über Ursachen, Diagnose und Therapie der erektilen Dysfunktion.
Lesen Sie dazu zumindest unsere Seiten "Ursachen der ED", "Diagnose der ED" und "Therapie der ED".
- Überlegen Sie sich Antworten auf
Fragen, die Ihnen Ihr Arzt stellen wird.
Bei nicht erwarteten "peinlichen" Fragen (z.B. nach Alkohol- und Drogenkonsum oder nach sexuellen Gewohnheiten) ist die Versuchung groß, die Antwort "schön zu färben". Die Beschäftigung mit diesen Fragen kann Ihnen daher auch helfen, offene und ehrliche Antworten zu geben.
- Schreiben Sie sich Fragen auf, die Ihnen während der Vorbereitung kommen.
- Wenn Sie in einer festen Beziehung leben, dann ist es optimal, wenn Sie die Vorbereitung gemeinsam mit Ihrer Partnerin durchführen.
Suchen Sie sich einen entsprechend geschulten Arzt (Urologe oder Androloge) in Ihrer Nähe. Dazu ein paar Hinweise:
- In großen Kliniken gibt es oft eine Urologische Abteilung mit einer Ambulanz (Poliklinik), die spezielle urologische/andrologische Sprechstunden anbieten. Rufen Sie vorher an, ob dort so eine Sprechstunde existiert und fragen Sie, ob man einfach mit der Karte kommen kann oder eine Überweisung vom Urologen oder Hausarzt braucht. Diese Ärzte sind auf dem neuesten Stand und bieten zügige Hilfe. Eine Liste von urologischen Polikliniken mit Spezialsprechstunden für Erektionsstörungen finden Sie auf unserer Seite "Spezialsprechstunden für ED".
- Ein Verzeichnis von Spezialisten finden Sie im "Expertenpool" des ISG (zu finden über die Menüpunkte "Service > Facharztsuche").
Es ist hilfreich, wenn Ihre Partnerin Sie begleitet. Es ist schließlich Ihr gemeinsames Problem. Sie kann ihren Beitrag zur Anamnese (Krankheitsgeschichte) liefern, sie sollte sich auch die Informationen des Arztes über mögliche Behandlungen anhören, damit sie dann auch mitentscheiden kann, und schließlich hören vier Ohren mehr als zwei.
Nehmen Sie folgende Unterlagen beim ersten Termin mit:
- Beipackzettel von Medikamenten, die Sie regelmäßig einnehmen
- Ihre Antworten zu den Fragen über Ihre Krankheitsgeschichte
- Ihre offenen Fragen
Allerdings ist etwas Fingerspitzengefühl gefragt, wenn Sie bei einem Arzt mit Ihrem Wissen auftauchen. Es ist für einige Ärzte noch lange nicht selbstverständlich, dass Patienten mit detaillierten Informationen bei Ihnen erscheinen. Zu diesem Thema hat Dr. med. Eysenbach, ein Experte für Medizin im Internet, einige wichtige Tipps.
Wenn Sie beim Arztbesuch den Eindruck bekommen, dass Ihr Arzt kaum Fragen stellt, gängige Therapien nicht kennt und auf Ihre Fragen nicht eingeht, dann vergeuden Sie nicht Ihre Zeit: Suchen Sie sich schnell einen kompetenteren Arzt!