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Unser Angebot: Vortrag über erektile Dysfunktion
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Bei vielen Krankheiten wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankung, Krebs-Erkrankungen, Parkinson, MS, Nieren- und Leberschäden, Depressionen usw. treten sexuelle Funktionsstörungen gehäuft auf, entweder durch die Krankheit selbst bedingt oder durch die Behandlung (Medikamente oder Operationen). Bei vielen Paaren entwickelt sich dann die gestörte Sexualität zu einer zusätzlichen Belastung in einer ohnehin schon schwierigen Situation. Das muss nach unserer Erfahrung nicht so sein. Auch bei einer Beeinträchtigung sexueller Funktionen kann die Sexualität eine Quelle von Lebensfreude sein und Akzeptanz, Geborgenheit und Nähe vermitteln. Deshalb gestalten wir gerne für Selbsthilfegruppen oder andere Zuhörerkreise eine Veranstaltung (Vortrag und Diskussion), in der wir Informationen und unsere Erfahrungen weiter geben.
Wir können folgende Themen behandeln:
- Einleitung: Warum ist es wichtig, über Sexualität zu reden?
- Funktion und Bedeutung der Sexualität
- Falsche und unrealistischen Vorstellungen (sexuelle Mythen)
- Veränderung der Sexualität im Alter
- Sachinformationen über Erektionsstörungen
- Definition und Häufigkeit
- Ursachen und Diagnose
- Die neuen "Potenzmittel" Cialis, Levitra und Viagra - Segen oder Gefahr?
- Was tun, wenn Viagra und Co nicht wirken oder nicht in Frage kommen?
- Kostenübernahme durch die Krankenversicherung
- Kosten für die Diagnose
- Kosten für die Behandlung (Medikamente und Hilfsmittel)
- Änderungen durch die Gesundheitsreform vom 1.1.2004
- Persönlicher und partnerschaftlicher Umgang mit dem Problem
- Situation von Männern mit Erektionsstörungen und ihren Partnerinnen
- Arztsuche und Vorbereitung des Artzbesuchs
- Ist eine Erektion für eine befriedigende Sexualität erforderlich?
- Gespräche über Sexualität in der Beziehung (Hindernisse, Tipps)
- Vorbeugung von Erektionsstörungen und dadurch bedingte Probleme
Auch dazu gibt es hier bereits etwas zum Nachlesen: Vorbeugung der erektilen Dysfunktion.
Je nach Zuhörerschaft und Art der Veranstaltung (z.B. ein Vortrag nur von uns oder zusammen mit einem Arzt) können einzelne Punkte wegfallen, zusätzliche Themen angesprochen und die Schwerpunkte unterschiedlich gesetzt werden. So steht z.B. in Blasen-, Darm- und Prostatakrebsgruppen das Thema "Sexuelle Rehabilitation nach Operationen im kleinen Becken" zusätzlich auf der Agenda.
Der Vortrag und die anschließende Diskussion soll zeigen, dass trotz einer Erektionsstörung eine sexuell befriedigende Partnerschaft möglich ist. Aus unserer Erfahrung haben wir gelernt, dass es wichtig ist, die Einladung so zu formulieren, dass sich nicht nur bereits von einer Erektionsstörung Betroffene angesprochen fühlen. Das Thema ist nach wie vor ein Tabu, deshalb fällt es vielen Männern sehr schwer, zu einer Veranstaltung zu gehen, die explizit für Männer mit Erektionsstörungen gedacht ist, da sie sich dadurch praktisch "outen" würden. Der Vortrag richtet sich deshalb auch an (noch) nicht betroffene Männer. Da von Erektionsstörungen immer auch die Partnerin betroffen ist, möchten wir besonders auch die Partnerinnen zu dem Vortrag einladen.
Unser Vorschlag für den Titel des Vortrags und für einen Einladungstext ist daher:
Erektionsstörungen - vom Tabu zur Herausforderung
Erektionsstörungen treten in der zweiten Lebenshälfte häufig auf. Männer mit Krankheiten, die Blutgefäße und Nerven schädigen, sind ebenso wie Männer mit ... (hier sollten die Zuhörer gezielt angesprochen werden) besonders häufig davon betroffen. Obwohl Erektionsstörungen inzwischen oft in den Medien thematisiert werden, ist dieses Thema für Betroffene nach wie vor ein großes Problem. In einer Gesellschaft, in der Männlichkeit oft mit Potenz gleichgesetzt wird, sind sexuelle Funktionsstörungen für kaum einen Mann leicht zu verkraften. Sie wirken sich negativ auf das Selbstwertgefühl aus und beeinträchtigen die Partnerschaft. Das muss nicht so sein! Es gibt Möglichkeiten, trotz Erektionsstörung eine sexuell befriedigende Partnerschaft zu leben. Es ist daher für jeden Mann und seine Partnerin wichtig, sich über Erektionsstörungen zu informieren, auch und gerade wenn dieses Problem noch nicht aufgetreten ist. Der Vortrag behandelt folgenden Themen:
- Sexualität: Muss man wirklich darüber reden?
- ... (weitere, auf die Zuhörer und die Art der Veranstaltung
- ... abgestimmte Themen aus obenstehender Aufstellung)
- Vorbeugung von Erektionsstörungen und dadurch bedingte Probleme
- Persönlicher und partnerschaftlicher Umgang mit dem Problem
Die Veranstaltung wird von der Selbsthilfegruppe "Erektile Dysfunktion (Impotenz)" gestaltet. Diese Selbsthilfegruppe war bis zum Herbst 2006 die einzige Gruppe zu diesem Thema unter den rund 80.000 Selbsthilfegruppen in Deutschland. Durch ihren Internet-Auftritt hat die Gruppe Kontakt mit betroffenen Männern und Frauen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.
Bitte beachten Sie, dass dieser Text nur ein erster Entwurf ist. In einem konkreten Fall lässt sich daraus sicher ein die Situation besser treffender Text erstellen.
Für Aktivitäten im Rahmen von Veranstaltungen, die von gemeinnützigen Organisationen oder Gruppen veranstaltet werden, verlangen wir natürlich keine Bezahlung. Da wir andererseits alle unsere Kosten aus eigener Tasche bezahlen, erwarten wir eine Erstattung der Reisekosten (Bahnfahrt 2. Klasse mit Bahncard 50 und falls erforderlich eine Übernachtung).